KAUF EINES NEUEN ODER GEBRAUCHTEN MOTORFAHRZEUGES

    Wenn Sie sich dazu entschliessen ein neues bzw. gebrauchtes Motorfahrzeug in Liechtenstein oder in der Schweiz zu kaufen, helfen Ihnen folgende Webseiten weiter:

    Der Schweizer Automobilclub Touring Club Schweiz“ erteilt hilfreiche Auskünfte:
     
    Nicht CH- oder FL-Bürger müssen beim Autokauf ihre Aufenthaltsbewilligung vorlegen. D.h. solange dieser B-Ausweis in den ersten Tagen/Wochen nach dem Zuzug noch nicht ausgestellt wurde, ist zwar ein Autokauf möglich, es kann aber noch keine Anmeldung erfolgen. Ihre Versicherungsgesellschaft informiert Sie über Details.
     

    FLOTTENRABATT

    Beim Kauf eines Neuwagens können Sie vom so genannten Flottenrabatt profitieren. Bitte sprechen Sie die jeweilige Garage direkt darauf an. Ihnen wird dann ein entsprechendes Formular ausgehändigt, das Sie bei Hilti von Frau Carolin Scholz gegenzeichnen lassen müssen. Sie erhalten damit einen Kaufpreisnachlass.
    Carolin Scholz / SHPRsc, Telefon: 00423 234 2313

    IMPORT DES EIGENEN AUTOS

    Für den Import des eigenen Fahrzeuges gelten die Schweizer Zollbestimmungen. Informationen zur Einfuhr eines Motorfahrzeuges finden Sie auf der Webseite der Eidgenössischen Zollverwaltung.  

    ANMELDUNG / UMMELDUNG EINES AUTOS

    Nach der Einführung des Fahrzeuges in die Schweiz kann dieses mit dem ausländischen Kennzeichen noch maximal ein Jahr gefahren werden. Voraussetzung hierfür ist, dass das Fahrzeug nach den Schweizer Richtlinien in der Schweiz technisch zugelassen ist (ggf. Prüfung durch eine Fachwerkstatt), die Papiere in Ordnung sind und eine gültige Haftpflichtversicherung besteht.
     
    Spätestens nach Ablauf eines Jahres muss das Auto umgemeldet und ein Schweizer Kennzeichen angebracht werden. Der Antrag läuft über das zuständige kantonale Strassenverkehrsamt.

     

    Kanton St. Gallen
    Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt St. Gallen
    Frongartenstrasse 5
    CH – 9001 St. Gallen
    Tel. +41 71 229 22 22
     
    Kanton Graubünden
    Strassenverkehrsamt des Kantons Graubünden
    Ringstrasse 2
    CH – 7000 Chur
    Tel. +41 81 257 80 00
     
    Das Strassenverkehrsamt wird Ihnen das Formular „Aufgebot zur Fahrzeugprüfung“ zusenden, mit dem Sie Ihr Auto zu einer der Ihnen genannten Autowerkstätten oder Motorfahrzeugkontrollen (MFK) zur Prüfung vorführen müssen.
    Fahrzeugausweis und Kontrollschilder werden erteilt, wenn

    • die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung besteht.
    • das Fahrzeug der Bau- und Ausrüstungsvorschriften entspricht.
    • das Fahrzeug gemäss Autosteuergesetz versteuert ist.
    • das im Ausland hergestellte Fahrzeug verzollt ist.

    Führerschein

    Innerhalb des ersten Jahres nach dem Umzug in die Schweiz ist man berechtigt, mit dem Führerschein seines Heimatlandes zu fahren. Vor Ablauf der Jahresfrist sollte man jedoch unbedingt die Erteilung eines Schweizer Führerscheins beantragen. Nach Ablauf des ersten Jahres verliert der ausländische Führerschein seine Gültigkeit in der Schweiz, was einem Fahren ohne Fahrerlaubnis gleich kommt. Zu beachten ist, dass gewisse Staatsbürger eine Fahrprüfung in der Schweiz ablegen müssen.

    Die Einreichung des Gesuches erfolgt über das zuständige Strassenverkehrsamt.

    Weiteres kann zusätzlich auch ein internationaler Schweizer Führerschein beantragt werden, welcher aber jeweils nur 3 Jahre gültig ist. Weitere Informationen erhalten Sie ebenfalls vom zuständigen kantonalen Strassenverkehrsamt.

    Mietauto

    Sollten Sie bei oder für den Stellenantritt ein Mietauto benötigen, setzen Sie sich bitte mit dem HR-Service-Team in Verbindung.

    Vignettenpflicht auf Autobahnen

    Auf den Schweizer und österreichischen Autobahnen besteht Vignettenpflicht.

    In der Schweiz gibt es nur eine Jahresvignette, die jeweils auf das Kalenderjahr abgestimmt ist. In Österreich gibt es neben einer 10-Tages und einer 2-Monats-Vignette ebenfalls eine auf das Kalenderjahr abgestimmte Jahresvignette. Auf das Kalenderjahr abgestimmt heisst, dass die Vignette jeweils von Dezember des Vorjahres bis Januar des Folgejahres gültig ist.
    Die Autobahnvignetten sind an jeder Tankstelle oder auch an den Grenzübergängen und Postämtern erhältlich.

    Mitfahrgelegenheit

    Warum allein im Privatauto zur Arbeit fahren, wenn es zu zweit, dritt oder viert anregender ist und zugleich die Umwelt schont?

     

    Unter  https://carpool.hilti.com/ können Sie sich registrieren, wenn sie eine Fahrgemeinschaft gründen wollen oder eine Mitfahrgelegenheit suchen.

    Mobilität

    Das öffentliche Verkehrsnetz (Bus, Bahn) ist grenzüberschreitend und sehr gut organisiert. Nähere Informationen zu Fahrplänen und –preisen erhalten Sie unter:

     
    Erwähnenswert ist das Liechtensteiner Jahresticket, das zur Benutzung von Bus / Bahn in ganz Liechtenstein sowie im Grenzverkehr nach Buchs (CH) und Feldkirch (AT) berechtigt. Es ist online unter www.liemobil.li oder im Kundencenter beim Busbahnhof in Schaan erhältlich.
    Die öffentlichen Verkehrsmittel bieten für Vielfahrer attraktive Sondertarife an. Insbesondere das Generalabonnement oder auch die Halbtaxkarte. Hilti unterstützt die Mobilität und erstattet Ihnen einen Teil vom Jahresabo zurück. In der Schweiz und in Liechtenstein können Sie die Bus und Bahnbillette auch mit reka bezahlen.
     
    Allen Mitarbeitenden der HAG und HIBAG stellen wir in Schaan im Parkhaus und auf dem Werksareal 1'100 Gratisparkplätze zur Verfügung.
    Die Parkplätze bei der HIBAG in Buchs (Rondelle) können mit dem HILTI-Badge von allen Mitarbeitenden - auch über das Wochenende - gratis benutzt werden.
     
    Sie kommen mit einem E-Car zur Arbeit und im Normalfall reicht die Ladung der Batterie aus, um auch wieder zurück zu Ihrem Wohnort zu gelangen. Falls die Kapazität Ihrer Batterie dafür nicht ausreichend ist, haben Sie die Möglichkeit, Ihr E-Car in
    ·         Schaan beim Parkhaus 
    ·         Buchs beim Gästeparkplatz und 
    ·         Nendeln beim Fahrradunterstand
    wieder zu laden. Für weitere Informationen steht Ihnen unser Mobility Manager Daniel Oehry zur Verfügung.

    Kindersicherheit im Auto in der Schweiz und Liechtenstein

    Egal, ob Kinder bei Eltern, Großeltern oder der Nachbarin im Auto mitfahren. Jeder Fahrzeuglenker trägt die Verantwortung zur vorschriftsmäßigen Sicherung der Kleinen im Auto.
    Die Vorschriften zur Kindersicherung

    • Kinder bis 12 Jahre, die kleiner als 1,50 Meter sind, benötigen eine dem Gewicht und der Größe des Kindes entsprechende Rückhaltevorrichtung, die nur auf Fahrzeugsitzen, die mit einem passenden Sicherheitsgurt ausgestattet sind, verwendet werden darf.
    • Kinder ab 1,50 Meter können einen üblichen Sicherheitsgurt benützen (bei Beförderung auf Sitzen, die mit Sicherheitsgurten ausgerüstet sind).

    Weitere Infos finden Sie hier. Auch den Flyer «Kinder im Auto» in verschiedenen Sprachen können Sie sich hier anschauen.

    So geht Kindersicherung im Ausland.

    Handyverbot am Steuer in der Schweiz und in Liechtenstein

    Wer während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung telefoniert, wird mit einer Busse von 100 CHF gebüsst (Anhang 1 Ziffer 311 der Ordnungsbussenverordnung).
    Im Liechtenstein beträgt die Busse CHF 80.

     

    Telefonieren am Steuer oder das Bedienen von Kommunikationssysteme- und Informationssystemen kann je nach Fall zu einem Entzug des Führerausweises, hohen Bussen oder auch zu einer Freiheitsstrafe führen.
     

    Alkohol am Steuer in der Schweiz

    Wer in der Schweiz mit einem Atem- oder Blutalkoholwert von 0.25mg/l bzw. 0.50 Promille oder mehr ein Motorfahrzeug fährt, muss mit rechtlichen Folgen rechnen. Ein Glas (3 dl) Bier oder Alkopop mit einem Alkoholgehalt von 5 Volumenprozent führt bereits zu einem Blutalkoholwert zwischen 0.2 und 0.5 Promille.

    Seit Anfang 2014 gilt in der Schweiz der Höchstwert von 0.1 Promille Alkohol im Blut für Neulenkende – also Inhaber des Führerausweises auf Probe – Berufschauffeure, Fahrschüler, Fahrlehrer sowie Begleitpersonen von Lernfahrten.

    In den meisten direkten Nachbarländern der Schweiz hat der Gesetzgeber den Blutalkoholgrenzwert auf 0.5 Promille festgelegt. In Liechtenstein liegt der Höchstwert jedoch bei 0.8 und in Österreich bei <0.5, also 0.49 Promille Alkohol im Blut. 
     
    Sanktionen beim Fahren mit Alkohol in der Schweiz
    Es gibt drei Schweregrade für das Fahren in angetrunkenem Zustand:

    • Von 0.5. bis 0.79 Promille: Hohe Geldbusse / Verwarnung
    • Von 0.5. bis 0.79 Promille mit Verstoss gegen die Strassenverkehrsvorschriften oder Wiederholungsfall nach weniger als 2 Jahren: Fahrausweisentzug während mindestens einen Monat mit Busse/Geldstrafe und gegebenfalls einem Freiheitsentzug bis zu drei Jahren.
    • 0.8 Promille oder mehr: Der Führerausweis wird per sofort entzogen. Fahrausweisentzug während mindestens drei Monaten mit Busse/Geldstrafe und gegebenfalls einem Freiheitsentzug bis zu drei Jahren, mit oder ohne Bewährung.

    Fahrrad in der Schweiz und in Liechtenstein

    In der Schweiz gibt es keine obligatorische Haftpflichtversicherung für Fahrräder. Eine private Haftpflichtversicherung verhindert, dass sie als Radfahrer auf Schäden sitzen bleiben. Die Kfz-Haftpflicht zahlt nur für Unfälle im Auto.
    Sie sollten immer auf die Funktionstüchtigkeit Ihres Fahrrads (insbesondere des Lichts) achten und die allgemeinen Verkehrsregeln auch auf dem „Drahtesel“ befolgen.

    Persönliche Voraussetzung für Radfahrer:

    • Kinder unter 6 Jahren dürfen grundsätzlich nur unter Aufsicht einer Begleitperson (Mindestalter 16 Jahre) Rad fahren und zwar auf der Hauptstrasse.
    • Alleinfahren ab dem 6. Geburtstag.
    • Das Mindestalter für alle E-Bikes liegt bei 14 Jahren. Langsame E-Bikes dürfen ab 16 Jahren ohne Führerausweis gefahren werden. Jugendliche mit einem Führerausweis der Kategorie M (Motorfahrräder) dürfen ab 14 Jahren mit langsamen E-Bikes fahren.

    Dürfen Fahr­radfahrer einen Zebra­streifen über­fahren? Ja, allerdings ist das so, als würden sie über eine Straße fahren. Sie haben keinen Vorrang. Der Vorrang gilt an einem Fussgänger­überweg mit Zebra­streifen nur für Fussgänger und Roll­stuhlfahrer. Die Vorzüge eines Zebra­streifens geniessen Radfahrer deshalb nur, wenn sie absteigen und schieben.

    Auch wenn das Helmtragen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt es sich einen Helm zu tragen. Insbesondere Kinder sollten immer einen Helm tragen.

    Weitere Informationen gibt es hier

    Kinderbeförderung
    Kinder dürfen in speziellen Kindersitzen mitgenommen werden. Achten Sie darauf, dass der Kindersitz mit dem zulässigen Gewicht, dem Firmenzeichen, dem Fabrikationsdatum und der Norm EN 14 344 gekennzeichnet ist. Dabei muss der Radfahrer mindestens 16 Jahre alt sein. Das Kind sollte zudem einen Helm tragen und angeschnallt werden. In Anhängern dürfen maximal zwei Kinder von mindestens 16 Jahre alten Begleitern mitgenommen werden. Sie sollten im Anhänger angeschnallt werden und einen Helm tragen.